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Street Trash, 1987, DVD, James Muro, Mike Lackey, Bill Chepil, Clarenze Jarmon

Samstag, 15. Dezember 2012

"Street Trash" (DVD), – tja, was soll man alleine bei diesem Titel eigentlich noch dazu sagen. 😉

Trashmöhre vielleicht ? Kultfilm ? oder beides ? 😉 Denn "Street Trash" aus dem Jahre 1987 hier bekam im Laufe der Zeit schon viele Titel verpasst, – wie z.B. "die erfrischenste Attacke auf die Magengegend seit Re – Animator". Oder auch "einer der grĂ¶ĂŸten Kultfilme aller Zeiten". Er ist ein "Classic B – Movie" mit sehr drastischen Splattereffekten und berĂŒhmt – berĂŒchtigten Status in Insiderkreisen.

Vergessen sie "Angriff der Killertomaten", vergessen sie sogar "Plan 9 from outer Space". Dieser Film hier ist nochmal doppelt so kaputt wie diese beiden zusammen gerechnet. Selten wurde soviel Stumpfsinn (dafĂŒr allerdings auch, ĂŒberaus witziger ! 😉 auf die Zuschauer losgelassen. Nicht nachdenken dabei, einfach gut unterhalten werden.

Der Film ist (und bleibt) quasi die Referenz fĂŒr alle weiteren des cineastischen Stilmittels "Schmelzhorror". Was gibt es sonst noch großartig darĂŒber anzugeben ? Am besten wird sein, ich schildere einfach mal die erste halbe Stunde hier, okay.

Regisseur James Muro (wird auf der HĂŒlle allerdings nur Jim Muro genannt) hatte vorher außer diesem Werk keine weiteren Leichen im Keller. Er ist dafĂŒr vielmehr sogar einer der bekanntesten Steadycamleute in Hollywood. Beteiligte sich schon an unterschiedlichen Filmen wie "Freitag der 13. – Jason in Manhattan", "der mit dem Wolf tanzt", "True Lies – wahre LĂŒgen", "Titanic", "Strange Days", "the Doors", "JFK – Tatort Dallas", "Casino", Heat" und "the Insider", – um nur mal sehr bekannte zu nennen. Scheint also zumindest als Kameramann einiges auf dem Kasten zu haben.

"Street Trash" hier war seine erste, und so auch bislang einzige Regiearbeit gewesen. Aber seine Erfahrung durch diese hauptberufliche Arbeit machte sich stark bemerkbar. Es gibt viele schrĂ€ge und ungewöhnliche Kamerawinkel, – und fahrten. Am Anfang z.B. beginnt es mit einer Fahrt durch die Hausruine, die sehr stark an "Tanz der Teufel" erinnert. Sowieso erkennt man hier und dort kleine Ähnlichkeiten zu großen Vorbildern, die bestimmt als Inspiration gedient haben. Nur wie die Penner sich nachts versammeln erinnert an "Dawn of the Dead". Und diverse male fĂŒhlt man sich auch wie in Peter Jackson’s "Bad Taste" versetzt.

Aber nicht nur in der Kameraarbeit hat Muro sich MĂŒhe gegeben. All seine Charaktere sind zwar recht abgestĂŒrzte Persönlichkeiten. Trotzdem hat jede Figur ihre Besonderheiten und ganz eigenen WesenzĂŒge, was fĂŒr eine gute Abwechslung sorgt. Die Schauspieler haben allerdings grĂ¶ĂŸtenteils außer "Street Trash" auch keine weiteren, relevanten EintrĂ€ge in ihrer Karriere zu verzeichnen. 😉

Zur Handlung: Die Kamera fĂ€hrt auf einen Schnapsladen zu. Auf der Hinterseite stehen MĂŒlltonnen, die von einem Penner als Lehne genutzt werden. Kaum gibt der Ladenbesitzer einen Plastiksack in den Abfall, ist der Penner schon auf den Beinen. Nein, er wĂŒhlt nicht im MĂŒll, er stakst dem VerkĂ€ufer hinterher. Aber mit einem Gang, als hĂ€tte er sich gerade in die Hose gemacht. Dann folgt ein kurzer Dialog und der Penner nutzt diese Gelegenheit, sich erstmal kostenlos selbst zu bedienen.

Der Ladenbesitzer findet das natĂŒrlich garnicht so nett und jagt dem armen Obdachlosen wegen eines Flachmann’s nach. Der Penner hetzt eine Straße entlang, ein Auto weicht ihm aus, prallt gegen eine Lampe, der Fahrer steigt aus und verfolgt den Penner gleich mit. Ein Geldeintreiber reißt einem Kerl Geld aus den Fingern, der Penner jagt vorbei und reißt es ihm aus der Hand. Und der Geldeintreiber hinterher. So ungefĂ€hr beginnen nur mal die ersten fĂŒnf Minuten dieses Kultfilm’s. 😉

Man darf also keinesfalls, irgendeine Art anspruchsvolle Kost erwarten. Oft genug zieht sich die quasi nicht vorhandenen Rahmenhandlung hier zĂ€h wie Kaugummi dahin. Und sie wird meißtens nur durch die genialen Schmelz – Horroreffekte unterbrochen. Allerdings, wenn dann auch schon die ersten weiblichen Rundungen nach unter 5 Minuten durch das Bild hĂŒpfen, dann hat man wahrscheinlich doch genau zum richtigen, Gehirn abschalten – Stimmung an – Film, eben zu "Street Trash" gegriffen.

Mit dem Geldeintreiber geht also es weiter. Dieser schleicht wie ein geprĂŒgelter Hund auf einen Autofriedhof und beichtet, dass das Geld leider weg ist. Kommen wir nun zum genialen 😉 AnfĂŒhrer dieser Meute: Bronson, – dreckig, bĂ€rtig, groß, vollkommen durchgeknallt, ein Ex – G I eben. Aber dreckig und hĂ€ĂŸlich sind sie ĂŒbrigens alle. Auch seine Perle, die der BĂ€rtige gerade von seinem Schoß wirft und die sich nun auf allen vieren vom Acker macht. Jedenfalls will der Herr mit dem Bart das Geld wiederhaben und schwört mindestens blutige Rache. Soweit – sogut, das waren ca. die nĂ€chsten 10 Minuten. 😉

Überblendung in den Keller eines Schnapsladens (einem anderen), wo sein Besitzer auf der Suche nach möglicher Ware in allen Ecken kramt und eine Kiste zutage fördert. In der Kiste liegen auf Stroh einige nette FlĂ€schchen, betitelt "Viper". Erst will er die wieder versenken, dann merkt er, dass die Dinger ĂŒber 60 Jahre alt sind und er locker einen Dollar pro Flasche dafĂŒr kriegen könnte. Just in dem Moment taucht unser Penner vom Anfang wieder auf. Das Angebot, so eine Schnapsflasche fĂŒr einen Dollar zu ergattern erscheint unserem ungewaschenen Freund zwar gĂŒnstig. Aber als ein Rollstuhlfahrer namens Steve durch die TĂŒr geschoben kommt und prompt dabei stĂŒrzt, rutscht das FlĂ€schchen per fĂŒnf Finger – Rabatt wie von selbst in die Jackentasche des Kunden. Nun wird’s so langsam interessant. 😉

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

Savage, Oliver Gruner, Jennifer Grant, Avi Nesher

Mittwoch, 14. November 2012

ein alter VHS – "Insider" Film (der nun auch auf DVD verfĂŒgbar ist)

Und … um auch zuerst einmal vorweg etwas dazu anzugeben: lediglich der Alternativ – Titel hier auf dem Cover dieser DVD hat wirklich ganz wenig mit dem tatsĂ€chlichen Inhalt der Handlung zu tun. Impliziert er doch, und vor allem fĂŒr jeden, dem der Film noch nicht bereits bekannt ist, hier ist die Geschichte in einer sehr fernen Zukunft angesiedelt. Was allerdings, inzwischen, nun nicht mehr "so" der Fall zu sein scheint.

"Savage" (also auf deutsch etwas frei ĂŒbersetzt = RĂ€cher/Vergelter) sagt hingegen eigentlich bereits alles wichtige, in nur einem Wort die allgemeine Rahmenhandlung damit versinnbildlicht, darĂŒber aus. Zur Story: der Anfang ist zunĂ€chst mal etwas verwirrend gemacht und könnte auch stark an "Kill Bill" erinnern. Völlig ohne besonderen, ersichtlichen Grund dazu gibt es ein Massaker an einer friedlichen Familie. Als einziger ĂŒberlebt der Vater dieses Blutbad, und liegt daraufhin, – völlig paralysiert, fĂŒr zwei Jahre in einem Krankenhaus.

Dann erwacht er durch unlogisch erscheinende UmstĂ€nde aus dieser Art "Halb – Koma", – das Fernsehprogramm wechselt spontan den Kanal und es werden Lieder gespielt, die in ihm, – dh. so, das er sich offenbar dadurch an seine Familie erinnert, etwas "auslösen". SpĂ€ter kann er beinahe "leichtfĂŒĂŸig" von dort fliehen, – also, nicht wie bei "Kill Bill", mit der bei so langer BettlĂ€gerigkeit verbundenen Erschlaffung der Muskeln. Er kommt nach und nach wieder zu KrĂ€ften, verwildert aber in der freien Natur zusehens und findet Unterschlupf in einer urzeitlichen Felsenhöhle ganz in der NĂ€he seines ehemaligen Hauses.

, – spĂ€ter wird noch geklĂ€rt, das sich in eben dieser Höhle eine von Aliens hinterlassene Maschine befand, die es möglich macht, Lebewesen vollstĂ€ndig zu digitalisieren, – und seine Weigerung, dieses GrundstĂŒck zu verkaufen, der Anlass fĂŒr das Attentat auf ihn und seine Angehörigen war , –

Dort "erscheint" ihm eines Tages zuerst seine tote Frau mit der Bitte, sie zu rĂ€chen. Und kurz darauf der alleinige Hauptverantwortliche des grausamen Verbrechens, der ihn verhöhnt. Seine ohnenhin schon bereits vorhandene Wut steigert sich dadurch nochmals, und so bedarf es nur noch einer weiteren, – kurzen "Nachbehandlung" seitens der (in unserer "Welt" entkörperlichten, daher rein physisch machtlosen) Aliens, – mit der seine Reflexe bzw. körperliche Kondition extrem verstĂ€rkt werden. Um ihn schließlich so ganz in eine rasende Kampfmaschine zu verwandeln.

Noch mehr soll bis hierhin noch nicht weiter verraten werden, – vielleicht nur noch ***soviel*** dazu: sicherlich ist das ganze auch "nur" ein typischen Film der "Kategorie C". Was ja eben schon bereits durch den einzigen, noch halbwegs bekannten Darsteller hier, – Oliver Gruner, auch fĂŒr jeden, – diesen Film noch "ungesehenen" deutlich wird.

Was aber dabei, – und vor allem fĂŒr Leute, die bereits selbst ein besonderes Interesse an dieser "Idee" aufweißen, das durchaus nur empfehlenswerte sein wird, ist, – das hier eine noch nicht vielen, neben der Schöpfungslehre und Evolutionsgeschichte natĂŒrlich, ausfĂŒhrlicher bekannte "3. Alternative" recht informativ, – sowie evtl. dadurch neugierig machend einbezogen wird.

Die Rede ist nun, – dh. in dem bereits oben festgehaltenen Zusammenhang, – von einer manchmal sehr umgangssprachlich so benannten "PrĂ€ – Astronautik" (siehe dazu die Publikationen z.B. von Erich von DĂ€niken).

Also der Theorie, basierend auf immer wieder zunĂ€chst stutzig machenden Funden von ĂŒberhaupt nicht in ihre zuerst dadierten Zeitperioden "passenden" Artefakten und auch der – daraufhin – reinen, – eben nur möglichen, – geschlußfolgernden Hypothese ĂŒber eine sehr hochentwickelte, vorgeschichtliche Zivilisation.

Und dabei auch bedeutend fortschrittlicher als alles, das uns bis heute bekannt ist. Eine Kultur, die entweder (a) und ausschließlich vom Menschen selbser ausgegangen ist oder (b), – vielleicht auch (un)wahrscheinlich(er) mit "fremden Hilfe von außen", – also durch Aliens.

Naja gut, – wie auch immer, solcherlei weitgehenden Spekulationen sind und waren ja auch garantiert nicht der Zweck dieses Film’s, sondern dabei nur ein allemal noch vorhandener, – wenn eben auch nur lediglich kurzweiliger Unterhaltungswert. Es bleiben trotzdem die Hinweise darauf, weil hier nicht nur irgendwelche bereits x – mal besser gemachte ErzĂ€hlmuster lediglich etwas "billiger" gedreht wurden.

Sondern eine zum nachdenken darĂŒber anregende oder wenigstens, – in gewisser Weise, auch noch höchst "originelle" Story hier ausreichend genug vorhanden ist … die sich ja fĂŒr’s 1x anzuschauen bestimmt echt mal lohnt (und das nicht nur fĂŒr SF – Fans).

– / –

Titel: Savage – die Legende aus der Zukunft

Darsteller: Olivier Gruner, Jennifer Grant, Kario Salem, Kristin Minter, Sam McMurray, Herschel Sparber, Tom Schanley, Michael Cudlitz, Luke Askew, Maria von Hartz, Victoria Morsell, Jordan Stuart, Paulo Tocha, Moon Jones, John Henry Whitaker

Regie: Avi Nesher
Genre: Action
FSK: FSK ab 18
Indiziert: nein
Laufzeit: 99 Min.

Sprachformate: deutsch: Dolby Digital 5.1, – deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Originaltitel: Savage
Bildformat: 16:9 (1.78:1) anamorph
Extras: Trailer von anderen Filmen
Kapitel- / Szenenanwahl

animiertes DVD – Menue
Hintergrundinformationen
Bildergalerie
Produktion: USA 1995
Anbieter: Planet Media Home Entertainment

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

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