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Mit ‘Quot Quot’ getaggte Artikel

S4: Wann konkretes Erscheinungsdatum?

Dienstag, 09. April 2013

Gibt es jetzt eigentlich ein offizielles Erscheinungsdatum? Wenn man sich im Netz u.a. auch bei Amazon so die Angebote anschaut, dann schwanken die Daten zw. "lieferbar ab 24.04.", "20.4", "24.05" usw. Kann doch für Samsung eigentlich nicht so schwer sein, mal mitzuteilen, wann der offizielle Verkauf startet-oder?

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von wandalia88

Zum Kugeln hahaha

Sonntag, 23. Dezember 2012

Zwei alte Männer wollen auf ihre alten Tage noch einmal etwas Spass haben

und ziehen durch die Stadt. Nach ein paar Schnäpsen landen sie in einem

der Puffs. Die Bordellmutter schaut nur kurz zu den beiden alten Trunkenbolden

herüber und flüstert zum Manager: "Gehe flott nach oben und lege in die

beiden ersten Zimmer eine aufblasbare Puppe. Diese beiden Kerle merken es

nicht, und wir müssen nicht unsere echten Mädchen da fuer einsetzen.

Der Manager geht nach oben und macht wie ihm befohlen, und die alten

Trunkenbolde erledigen ihr Geschäft. Auf dem Nachhauseweg sagt der eine

zum anderen "Weisst du, ich glaube mein Mädchen war tot!"

"Tot"!?sagt sein Freund, wie kommst Du darauf?" "Nun ja, sie hat sich kein einziges Mal

bewegt oder einen Laut von sich gegeben als ich sie liebte."

Der Freund meinte nur "Könnte schlimmer sein, ich glaube, meine war eine

Hexe?"……"Wie kommst Du zu dieser Behauptung?" "Als ich sie liebte,

küsste ich ihren Nacken und biss sie ein wenig dabei, sie furzte laut und flog aus dem Fenster ….

und nahm meine Zähne dabei mit!" :roflmao:

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von gagu

Zu Kugeln hahaha

Sonntag, 23. Dezember 2012

Zwei alte Männer wollen auf ihre alten Tage noch einmal etwas Spass haben

und ziehen durch die Stadt. Nach ein paar Schnäpsen landen sie in einem

der Puffs. Die Bordellmutter schaut nur kurz zu den beiden alten Trunkenbolden

herüber und flüstert zum Manager: "Gehe flott nach oben und lege in die

beiden ersten Zimmer eine aufblasbare Puppe. Diese beiden Kerle merken es

nicht, und wir müssen nicht unsere echten Mädchen da fuer einsetzen.

Der Manager geht nach oben und macht wie ihm befohlen, und die alten

Trunkenbolde erledigen ihr Geschäft. Auf dem Nachhauseweg sagt der eine

zum anderen "Weisst du, ich glaube mein Mädchen war tot!"

"Tot"!?sagt sein Freund, wie kommst Du darauf?" "Nun ja, sie hat sich kein einziges Mal

bewegt oder einen Laut von sich gegeben als ich sie liebte."

Der Freund meinte nur "Könnte schlimmer sein, ich glaube, meine war eine

Hexe?"……"Wie kommst Du zu dieser Behauptung?" "Als ich sie liebte,

küsste ich ihren Nacken und biss sie ein wenig dabei, sie furzte laut und flog aus dem Fenster ….

und nahm meine Zähne dabei mit!" :roflmao:

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von gagu

Street Trash, 1987, DVD, James Muro, Mike Lackey, Bill Chepil, Clarenze Jarmon

Samstag, 15. Dezember 2012

"Street Trash" (DVD), – tja, was soll man alleine bei diesem Titel eigentlich noch dazu sagen. 😉

Trashmöhre vielleicht ? Kultfilm ? oder beides ? 😉 Denn "Street Trash" aus dem Jahre 1987 hier bekam im Laufe der Zeit schon viele Titel verpasst, – wie z.B. "die erfrischenste Attacke auf die Magengegend seit Re – Animator". Oder auch "einer der größten Kultfilme aller Zeiten". Er ist ein "Classic B – Movie" mit sehr drastischen Splattereffekten und berühmt – berüchtigten Status in Insiderkreisen.

Vergessen sie "Angriff der Killertomaten", vergessen sie sogar "Plan 9 from outer Space". Dieser Film hier ist nochmal doppelt so kaputt wie diese beiden zusammen gerechnet. Selten wurde soviel Stumpfsinn (dafür allerdings auch, überaus witziger ! 😉 auf die Zuschauer losgelassen. Nicht nachdenken dabei, einfach gut unterhalten werden.

Der Film ist (und bleibt) quasi die Referenz für alle weiteren des cineastischen Stilmittels "Schmelzhorror". Was gibt es sonst noch großartig darüber anzugeben ? Am besten wird sein, ich schildere einfach mal die erste halbe Stunde hier, okay.

Regisseur James Muro (wird auf der Hülle allerdings nur Jim Muro genannt) hatte vorher außer diesem Werk keine weiteren Leichen im Keller. Er ist dafür vielmehr sogar einer der bekanntesten Steadycamleute in Hollywood. Beteiligte sich schon an unterschiedlichen Filmen wie "Freitag der 13. – Jason in Manhattan", "der mit dem Wolf tanzt", "True Lies – wahre Lügen", "Titanic", "Strange Days", "the Doors", "JFK – Tatort Dallas", "Casino", Heat" und "the Insider", – um nur mal sehr bekannte zu nennen. Scheint also zumindest als Kameramann einiges auf dem Kasten zu haben.

"Street Trash" hier war seine erste, und so auch bislang einzige Regiearbeit gewesen. Aber seine Erfahrung durch diese hauptberufliche Arbeit machte sich stark bemerkbar. Es gibt viele schräge und ungewöhnliche Kamerawinkel, – und fahrten. Am Anfang z.B. beginnt es mit einer Fahrt durch die Hausruine, die sehr stark an "Tanz der Teufel" erinnert. Sowieso erkennt man hier und dort kleine Ähnlichkeiten zu großen Vorbildern, die bestimmt als Inspiration gedient haben. Nur wie die Penner sich nachts versammeln erinnert an "Dawn of the Dead". Und diverse male fühlt man sich auch wie in Peter Jackson’s "Bad Taste" versetzt.

Aber nicht nur in der Kameraarbeit hat Muro sich Mühe gegeben. All seine Charaktere sind zwar recht abgestürzte Persönlichkeiten. Trotzdem hat jede Figur ihre Besonderheiten und ganz eigenen Wesenzüge, was für eine gute Abwechslung sorgt. Die Schauspieler haben allerdings größtenteils außer "Street Trash" auch keine weiteren, relevanten Einträge in ihrer Karriere zu verzeichnen. 😉

Zur Handlung: Die Kamera fährt auf einen Schnapsladen zu. Auf der Hinterseite stehen Mülltonnen, die von einem Penner als Lehne genutzt werden. Kaum gibt der Ladenbesitzer einen Plastiksack in den Abfall, ist der Penner schon auf den Beinen. Nein, er wühlt nicht im Müll, er stakst dem Verkäufer hinterher. Aber mit einem Gang, als hätte er sich gerade in die Hose gemacht. Dann folgt ein kurzer Dialog und der Penner nutzt diese Gelegenheit, sich erstmal kostenlos selbst zu bedienen.

Der Ladenbesitzer findet das natürlich garnicht so nett und jagt dem armen Obdachlosen wegen eines Flachmann’s nach. Der Penner hetzt eine Straße entlang, ein Auto weicht ihm aus, prallt gegen eine Lampe, der Fahrer steigt aus und verfolgt den Penner gleich mit. Ein Geldeintreiber reißt einem Kerl Geld aus den Fingern, der Penner jagt vorbei und reißt es ihm aus der Hand. Und der Geldeintreiber hinterher. So ungefähr beginnen nur mal die ersten fünf Minuten dieses Kultfilm’s. 😉

Man darf also keinesfalls, irgendeine Art anspruchsvolle Kost erwarten. Oft genug zieht sich die quasi nicht vorhandenen Rahmenhandlung hier zäh wie Kaugummi dahin. Und sie wird meißtens nur durch die genialen Schmelz – Horroreffekte unterbrochen. Allerdings, wenn dann auch schon die ersten weiblichen Rundungen nach unter 5 Minuten durch das Bild hüpfen, dann hat man wahrscheinlich doch genau zum richtigen, Gehirn abschalten – Stimmung an – Film, eben zu "Street Trash" gegriffen.

Mit dem Geldeintreiber geht also es weiter. Dieser schleicht wie ein geprügelter Hund auf einen Autofriedhof und beichtet, dass das Geld leider weg ist. Kommen wir nun zum genialen 😉 Anführer dieser Meute: Bronson, – dreckig, bärtig, groß, vollkommen durchgeknallt, ein Ex – G I eben. Aber dreckig und häßlich sind sie übrigens alle. Auch seine Perle, die der Bärtige gerade von seinem Schoß wirft und die sich nun auf allen vieren vom Acker macht. Jedenfalls will der Herr mit dem Bart das Geld wiederhaben und schwört mindestens blutige Rache. Soweit – sogut, das waren ca. die nächsten 10 Minuten. 😉

Überblendung in den Keller eines Schnapsladens (einem anderen), wo sein Besitzer auf der Suche nach möglicher Ware in allen Ecken kramt und eine Kiste zutage fördert. In der Kiste liegen auf Stroh einige nette Fläschchen, betitelt "Viper". Erst will er die wieder versenken, dann merkt er, dass die Dinger über 60 Jahre alt sind und er locker einen Dollar pro Flasche dafür kriegen könnte. Just in dem Moment taucht unser Penner vom Anfang wieder auf. Das Angebot, so eine Schnapsflasche für einen Dollar zu ergattern erscheint unserem ungewaschenen Freund zwar günstig. Aber als ein Rollstuhlfahrer namens Steve durch die Tür geschoben kommt und prompt dabei stürzt, rutscht das Fläschchen per fünf Finger – Rabatt wie von selbst in die Jackentasche des Kunden. Nun wird’s so langsam interessant. 😉

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

the white Buffalo/der weiße Büffel (J. Lee Thompson, Charles Bronson), 1977, DVD – EuroVideo

Samstag, 15. Dezember 2012

Lange (Zeit) habe ich diesen Film sehr gemocht, – was ich im Grunde auch heute noch tue. Lange (Zeit) habe ich ihn gesucht, – und somit auf eine neue, deutsche DVD – Veröffentlichung gehofft. 😉 Aber vor allem, – lange Zeit habe ich mich nicht dazu überwinden können, auch eine diesem Werk wirklich gerecht werdende – würdige[nde] Rezension dazu abzugeben. Denn genau das gestaltet sich gerade hier mehr als nur etwas schwierig. Also, worum handelt es sich ?

Einerseits ist "the white Buffalo" – "der weiße Büffel" aus dem Jahre 1977 mit Charles Bronson in der Haupt, – Will Sampson ("Poltergeist 2 – die andere Seite", "einer flog über das Kuckucksnest") und Jack Warden (u.a. "das Leben nach dem Tod in Denver") in Nebenrollen hier ein sogenannter Tierhorror – Film. Andererseits auch auch ein erstklassiger Spätwestern.

Das Problem war zum Zeitpunkt seiner Entstehungsgeschichte bzw. Veröffentlichung nur, er kam gewissermaßen für beide leider zu spät. Vor "der weiße Büffel" gab es bereits 1956 "Moby Dick" (also auch von der Handlung her eine Jagd auf ein weißes Monster). Und ebenfalls im Jahre 1975 "der weiße Hai" (Jaws) vom Regisseur Steven Spielberg. Oder auch "King Kong" (die Version von 1976 des Regisseur’s Dino de Laurentis). Für Tierhorror – Filme herrschte also kaum noch Bedarf beim Publikum.

Auch als (Spät)Western gab es bereits davor einige Klassiker wie z.B. "Duell am Missouri" aus dem Jahre 1976 oder "the Wild Buch – sie kannten keine Gnade" – alternativ – "the Wild Bunch – sie kannten kein Gesetz" von 1969. Und ebenso den Film "Pat Garrett jagt Billy the Kid" des Regisseur’s Sam Pekinpah von 1973. Wie man nur an diesen paar Beispielen erkennen kann, war also auch hier die Nachfrage der zahlenden Kinogänger an Filmen solcher Stilrichtungen bereits schon stark erloschen.

J. Lee Thompson, der zwar bereits an der Produktion von 2 "Planet der Affen" – Filme (Eroberung vom Planet der Affen – 1972, die Schlacht um den Planet der Affen – 1973) als Regisseur beteiligt war. Und sich so einen gewissen Respekt verschaffen konnte, hatte es also mit "der weiße Büffel" hier wahrlich schwer.

Aus all‘ diesen oben genannten Gründen floppte dieser Streifen später auch. Und das, obwohl sich hier noch weitere, bekannte Namen, – als da wären z.B. Clint Walker (das dreckige Dutzend), Slim Pickens (ebenfalls mit von der Partie bei "the Wild Bunch"), Stuart Whitman (die Abenteuer des Brisco County Jr.), John Carradine (u.a. auch in "das Tier"), Ed Lauter (Robocop) und Martin Kove (Stahljustiz), finden lassen.

Zur Story: 1874 kehrt die einstige Westernlegende "Wild Bill" Hickock (Charles Bronson) unter dem Alias – Namen James Otis in den Westen zurück, um sich einem gigantischen weißen Büffel zu stellen, der ihm schon lange Alpträume beschert.

Dieser monströse Albino – Büffel zerstört alles auf seinem Wege. Und hat erst kürzlich ein ganzes Indianerdorf platt getrampelt. Was den stolzen Krieger Crazy Horse (Will Sampson) so das Leben seiner Tochter kostete. Weil er aber seine Trauer nicht unter Kontrolle hat, wird Crazy Horse vom Häuptling seines Stammes hier zunächst mal mit dem Namen "Wurm" quasi degradiert. Und auf einen Rachefeldzug gegen den weißen Büffel geschickt.

Derweil begegnet Wild Bill nach seinem Eintreffen im Westernkaff Cheyenne alten Feinden, wie dem General Custer (Ed Lauter) und dem Revolvermann Whistling Jack Kileen (Clint Walker). Sowie alten Freunden, wie der blonden Poker Jenny (Kim Novak) und dem zauseligen Charlie Zane (Jack Warden) wieder.

Gemeinsam reiten Bill und Charlie in die Wildnis, wo sie bald darauf auf Crazy Horse/Wurm treffen, der ihnen zunächst einigen Ärger bereitet. Doch als ihnen allen einige Schurken, – und ebenfalls die Natur gleichermaßen einheizen, überbrücken Rothaut und weißer Mann ihre Differenzen und gehen gemeinsam auf die Jagd.

Der Regisseur machte hier leider den großen Fehler, sein Film – Biest (das war ein offensichtlich auf Schienen befestigtes Ungetüm !) von vorneherein, gleich in der Anfansphase in voller Pracht auf den Zuschauer los zu lassen. Und nimmt ihm so auch von der rein potentiellen Bedrohung dabei jeglichen Wind aus den Segeln. Tatsächlich funktioniert "der weiße Büffel" hier nämlich als Geschichte immer am besten, wenn das Tier gerade mal nicht in der Nähe ist. Denn dann funktioniert er sogar richtig gut.

Dies liegt z.B. an den tollen Landschaftsaufnahmen, – und der absonderlichen Studiokulisse sowie einer abenteuerlichen Western – Stimmung. Und der hervorragenden Musik von John Barry (dieser war u.a. auch mit verantworlich für den Score bei "der mit dem Wolf tanzt"). Aber vor allem eben an der wirklich hochkarätigen Besetzung.

Denn Thompson wendet sich hier oftmals seiner Hauptfigur zu. Bronson spielt die Westernlegende Bill Hickock als einen Mann, der zwar keine Ziele mehr hat. Aber dafür nur noch diese eine Sache erledigen will. Um sich dann ganz auf’s älter werden und sein eigenes ableben konzentrieren zu können.

Eine große Referenz an bzw. zu Herman Melville’s "Moby Dick" ist hier allerdings, – natürlich unverkennbar. Quasi als so eine Art von Seelenverwandtschaft zwischen der Figur des Wild Bill Hickock und dem Kapitän Ahab. Beide getrieben von ihrer "Aufgabe", nur, mit einem Unterschied.

Hickock wird nicht allein von blinder Besessenheit getrieben. Denn er weiß ganz genau, dass es auch um seine eigene sterblichkeit geht. Anzeichen des Todes durchziehen den ganzen Film. Und werden hier von Hickock selbst auch als solche erkannt.

Beinahe steht’s eine dunkle Sonnenbrille tragend, macht er sein Gesicht so zur Totenmaske. Der Zug fährt an einem riesigen Berg von Büffelknochen vorbei. Eine Geschlechtskrankheit hindert ihn daran, mit seiner alten Liebschaft Poker Jenny nochmal in’s Bett zu steigen.

Und wenn er über seine Ziele spricht, dann gibt er freimütig zu, Angst zu haben. Vor der Gefahr, die auf ihn lauert. Vor dem Tod, den er im Duell nicht besiegen kann. Diese Perspektive ist typisch für einen melancholischen Spätwestern.

Und sie wird hier sehr gut auch von der Hauptfigur eindringlich vermittelt. Zu jener Zeit, als die einstmals immer schießfreudigen Haudegen auf ihre alten Tage erkennen mußten, dass ihre Epoche bereits schon ab gelaufen ist, was das eben unumgänglich (geworden).

Das haben auch John Wayne bei "the Shootist – der letzte Scharfschütze" oder Steve McQueen bei "ich, Tom Horn" sehr gut darzustellen vermocht. Allein vom schauspielerischen betrachtet, aber besonders, – auf Grund der Tatsache, das beide Schauspieler da selber schon wirklich vom eigenen, bevorstehenden Tode bereits gezeichnet waren.

Oftmals mit der Erkenntnis, viel Schuld auf sich geladen zu haben, versuchen sie ihre Bilanz etwas auf zu bessern. Und sich noch einmal, diesmal für die richtige Sache ein zu setzen. Um so am Ende selbst doch wenigstens für etwas gutes zu sterben.

Diese Mission hier, den Büffel zu töten, tritt deshalb auch bald in den Hintergrund. Und macht so nun einer langsam, stetig heranreifenden Freundschaft mit dem Indianerhäuptling Platz. Kurz zuvor nur hatte Wild Bill gegenüber seinem Freund Charlie noch den Satz zitiert, – das nur "ein toter Indianer ein guter Indianer" ist. 😉 Am Schluß verprellt er ihn aber damit, dass er diesem vermeintlichen Wilden jetzt sogar die Hand reicht.

Aber, was in Jahrzehnten der gegenseitigen Intoleranz zerstört wurde, kann so natürlich nicht in wenigen Tagen rückgängig gemacht werden. Sie verabschieden sich nun zwar als Freunde, – falls sie sich jedoch eines Tages wieder begegnen werden, sind sie Feinde wie zuvor. So stellt sich am Ende natürlich auch die Frage, ob sich denn überhaupt jemals etwas geändert haben wird. Fazit: 100 % empfehlenswert, Kauf, – und Ausleihtip.

Nachtrag: das DVD – Cover dieser neuen Auflage hier ist ziemlich kindisch geraten (siehe dazu das Bild oben). Beinahe schon, als ob es zu einem Walt Disney – Film gehören würde. Besser wäre es also, sich nun hier die frühere, Bootleg – Variante dieses Film’s zu zulegen. Die sogar noch mit einer etwas besserer Bildqualität besticht. Dafür ist aber in der hier beschriebenen Version die Tonspur wieder besser geworden. Kann also zumindest der Rat dazu gegeben werden, sich doch diese zu kaufen. Und, sich eventuell nur das Cover einer anderen Auflage dafür neu aus zu drucken. Das dann so auch wieder mehr dem der früheren, offiziellen VHS – Kassette von diesem Film hier entspricht. 😉

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

Spacecenter Babylon 5 – Complete Collection [37 DVD’s] – Teil 1

Sonntag, 18. November 2012

Babylon 5 (die ganze Serie, sämtliche Filme), – zuschlagen, kaufen, – und entgültig ausgesorgt (damit) haben :thumbup:

Vor Jahren sah ich (wie wschl. die meißten anderen auch) diese Serie hier zum ersten mal im Free – TV. Damals noch nur an Star Trek usw. (the Next Generation, Deep Space Nine bzw. Voyager) mit allen seinen Ableger – Serien gewöhnt, hielt ich "Babylon 5", vielleicht gerade wegen seiner sehr, – verglichen jedenfalls mit den eben genannten ! – anspruchsvollen Erzählstruktur für nicht unbedingt so gut. Aber erst viel später begann sich mir, das wahre und recht komplexe B5 – Universum irgendwann zu erschließen.

Heute, wo ich diese Serie mitlerweile in, – und auswendig kenne und auch, so richtig verstehe, kann ich sie wärmstens jedem empfehlen. Hatte dann irgendwann (dh. als es so eine komplette und totale Edition wie jetzt hier noch garnicht gegeben hat !) auch nochmal jeden Film einzeln bewertet, – bzw. versucht, zu – fast – allen verfügbaren Staffeln etwas zu kommentieren. Hier ist die gesamte Zusammenfassung davon. (ps. das ist nur meine Meinung von damals, – heutzutage würde ich die aber leicht revidieren. Und rate absolut zum Gesamtkauf, – also auch – inclusive – der Staffeln 1 & 2 dieser Serie, – sowie sämtlichen Ablegern, – Prequel, Sequel und Crossover – Filme der Reihe.)

Spacecenter Babylon 5 – Staffel 5. Staffel 3/4/5 kaufen, – (zum verstehen) den Rest aber anschauen. Dieser nur gutgemeinte Ratschlag kann hier nur jedem sonst Durchschnittszuschauer (also nicht wirklich extremen B5 – Fan, der sich ja doch sehr wschl. trotzdem alles komplett zulegt) gegeben werden, oder eben zum wenigstens alles 1x anschauen.

Wie beispielsweise auch "Deep Space Nine", "Star Trek – Voyager" oder auch "Enterprise" (die Serie von 2001 – 2005, nicht das alte Original) sowie einigen anderen, – dh. mehr oder weniger guten bzw. erfolgreichen TV – Serien, fängt es auch hier erst gegen Ende der 2. und zu Beginn der 3. Staffel an, so richtig durch komplexere Haupthandlungen, auf jeden Fall spannender und interessanter zu werden (etwas, – das ganz offensichtlich viele Serien gemeinsam haben, weil dann wschl. erst nach gewisser Zuschauerakzeptanz angefangen wird, sich etwas mehr Mühe bei der Produktion zu geben). Auch ist das zum großen Teil sogar von Fans gegebene Urteil nicht 100% zutreffend, diese 5. Staffel war unötig und die ganze Serie hätte nach 4 Staffeln doch besser eingestellt werden sollen, ist aber auch hier wieder einmal nur lediglich reine und individuelle Geschmacks, – und persönliche Ansichtssache.

Auch wenn sich hier bereits alles stark (selbst für den weniger kundigen Zuschauer) in Richtung Machtwechsel und / oder Verlagerung zu evtl. dann weniger wirklich interessanten Themen andeutet (auch verträgt es sich oftmals nicht sehr gut, bereits lieb gewonnene Darsteller aus zu tauschen bzw. nach soweit gewachsenen Handlungssträngen noch neue Schauspieler zusätzlich und nachträglich neu mit einzubringen), ist aber auch hier noch immer ein genereller Anspruch verglichen mit den ersten beiden Staffeln noch allemal gegeben und zu erkennen.

Was hier m.E. sehr gut gemacht wurde, ist das Nebenfiguren wie z.B. "Lyta Alexander" (Patricia Tallman) und dem Thema Telepaten – Menschen Konflikt, – ein immer wieder erwähnter Aufstand bzw. nachfolgender Krieg, der nicht mehr gezeigt wurde, war ja dabei schon bereits zu ersehen, in etlichen der besseren Folgen hier viel Spielraum eingeräumt wurde oder auch die Episoden, die sich wieder mehr mit Londo Mollari und den Nachfolgern der Schatten beschäftigen, es sind aber auch zugegeben einige häufig lieblos gemachte Folgen zu finden, die so wschl. ausschließlich nur den vorbehaltloseren Fans richtig gefallen werden.

Es müssen aber, trotz der gewählten Überschrift, auch die vorhergehenden, früheren Staffeln 1 & 2 zumindest ausgeliehen und wenigstens einige der Schlüsselfolgen davon angesehen werden, sonst hat man keinen Einstieg mehr und kann nun überhaupt nichts mehr damit anfangen. Kauftip (bzw. Ausleihtip) hier der Staffeln 3, 4, – und bei Gefallen auch 5 bzw. aller Staffel (einschließlich 1 & 2) also nur für reine Gelegenheitzuschauer, sonst ist alles komplett empfehlenswert.

Spacecenter Babylon 5 – Staffel 4. So ca. zu Anfang dieser Staffel hier findet der große Krieg gegen die Schatten erst einmal ein gutes, allerdings nur trügerisch sicheres Ende (durch die bereits von vorneherein geplante, epische Lauflänge von 5 geplanten und doch noch realisierten bzw. beinahe dann nur 4 gewordenen ist es wschl. soweit zu erklären, warum dieses Thema nicht schon bereits mit dem Abschluß der 3. Staffel richtig abgeschlossen wurde), – die Menschheit hier vor allen ist nun auf sich allein gestellt, muß einen weiteren Bürgerkrieg gegen ihre eigene Erdregierung führen sowie sich mit – in einigen seperaten Folgen dieser Staffel – den üblichen Stationsproblemen befassen.

Auch wenn sich hier bereits (auch für etwas weniger kundige Zuschauer der Serie) alles in Richtung zumindest teilweiser Machtwechsel und bereits Verlagerung zu evtl. weniger interessanten Themen ab der 5 Staffel dann andeuten werden, so ist der immer noch generelle Anspruch verglichen zu den ersten beiden Staffeln gestiegen. Auch mit durch die eher komplexerere Haupthandlung anstelle früheren meißtens kleinen und in sich geschlossenen Episoden.

Ob es nun wirklich zwingend notwendig gewesen ist, nun auch hinterher noch eine fünfte Staffel zu drehen, oder besser die Serie hier mit der schon bereits fertig produzierten und sehr guten Abschlußfolge (in Staffel 5) enden zu lassen, wird wschl. ein guter Streitpunkt bei Fans ebenso wie den daran weniger interessierten bleiben. Und dies sollte ein jeder ganz für sich entscheiden und beurteilen (ich sage es mal so, – generell falsch war es nicht direkt).

Spacecenter Babylon 5 – Staffel 3. Ab dieser Staffel beginnt sich der große Krieg gegen die mysteriösen Schatten sowie noch nebenher der Aufstand gegen die Erdregierung zu entwickeln bzw. es gibt etliche extrem spannende Folgen mit Gefechten (wobei halbwegs realistisch hierbei nicht ständig und maßlos übertrieben Geräusche wie Explosionen und Schüsse usw.usf. bei Kämpfen im Weltraum zu hören sind, – ein deutlicher Vorteil und anders als z.B. bei "Deep Space Nine"),auch das Thema Verstrickungen und Gewissenskonflikt von Centauri Botschafter Londo Mollari und der spätere Aufstieg der Telepaten bzw. der ab der 5.Staffel dann näher beleuchtete Machtfaktor derselben, mündend in einen weiteren, – allerdings nicht mehr gezeigten Konflikt wird ausreichend behandelt.

Auch einige (bei Insidern der SF – Materie) Gastauftritte, – wie z.B. der von Majel Barrett (vielen wschl. besser bekannt als "Lwaxana Troi" aus den diversen Star Trek – Serien mit ihren vielen Ablegern), übrigends eine der wenigen Darsteller, die in – dh. fast – allen wichtigen Serien präent waren, sind nicht zu verachten und der generelle Anspruch steigt nun durch die eher komplexere Haupthandlung anstelle von vorher meißtens kleineren und in sich abgeschlossenen Episoden doch deutlich.

Betrifft also jetzt die (quasi, – in einer Art – Zusammenfassung) " Spacecenter Babylon 5 – Complete Collection [auf insgesamt 37 DVD’s] " hier, – absolute Kauf, – und Leihempfehlung. Selten werden sie jemals wieder solch ein absolut episches Gesamt, – und Meisterwerk finden. :imsohappy:

ps. 2x aufgeteilt, hier im Forum, weil der gesamte Text sonst zu lang gewesen wäre …

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

Kentucky Fried Movie, Donald Sutherland, John Landis

Freitag, 09. November 2012

Handlung: Zucker – Abrahams – Zucker -vs.- Monty Python …

… so oder ähnlich kann dieser Film – dh. auf gewisse Betrachtungsweise –
aufgefasst werden.

Sicherlich ein frühes Werk der später u.a. mit der "nackten Kanone", "Hot
Shots" usw. sehr erfolgreich bekannt gewordenen Regisseur, – und Produzenten
"Triumvirats", – bestehend aus Jim Abrahams sowie den Gebrüdern Jerry und
David Zucker.

Habe mir diesen Film seinerzeit absichtlich nicht in dieser DVD – Auflage
hier gekauft, sondern gewartet bis er irgendwann einmal als "Heft DVD" in
einer bekannten TV – Zeitschrift mit dazu erhältlich war, – die Qualität des
Films sowie des DVD Menues im allgemeinen ist also wschl. noch mieserabler
als es hier der Fall sein wird !?

Dennoch gehört dieser Streifen (und das eben nicht nur bei eingefleischten
Comedy Fans, – die – wie ich selbst – diesen Film bereits früher schon bereits
auf Original VHS Kassette ihr eigen nennen konnten …) meiner bescheidenen
Meinung nach einfach mit in jede "anständige" und "bessere" DVD-Sammlung.

Ob dabei eine halbwegs "logische" Handlung (sowieso irgendwie ein
Wiederspruch bei dieser Art von Film !?) oder ein durchgehend "roter
Faden" vorhanden ist bei den hier zu sehenden losen Kurzgeschichten
in der Art beispielsweise eines "Monty Python’s – wunderbare Welt der
Schwerkraft" (was die ganze unzusammenhängende "Reihenfolge" dieser
mehr losen Geschichten betrifft, – ganz frei nach dem MPFC – Motto: "…
und nun … zu etwas völlig anderen …"), – sollte eigendlich auch eher
weniger kritisch angesehen werden.

Alles in allen genommen können die teilweise völlig absurden (und
dabei gerade bzw. eben deshalb) Episoden mit Sicherheit sehr köstlich
amüsieren,und sollten dabei ebenso "anerkannt" werden wie z.B. die
garantiert ultrakomischen "frühen" Filme von Woody Allen usw. usf. !

(Vorteilhafter natürlich,wer schon von selbst etwas,-je nach "Stimmung"
für diese Art von Trash oder – höflicher gesagt – "B – Filme" übrig hat.)

Am besten (weil absolut "krank") und witzigsten in Erinnerung geblieben
ist bei mir persönlich hier diese völlig bescheuerte Szene ca. in der
Mitte des Films bei der Kurzgeschichte "für eine Handvoll Yen" …

(Wie der "Titel" bereits bei kundigen Cineasten richtig schließen lässt,
eine überdeutlich Anspielung auch die Spaghetti Western der 70’er Jahre
und sämtliche Bruce Lee Filme sowie – was den "Bösewicht" betrifft – eine
eindeutige Parodie auf "Dr. Fu Manchu" bzw. die alten Flash Gorden Filme.

– Auszug: –

"Dr. Clan" führt den "Bruce Lee für Arme" nach seiner Entarnung und
erfolreichen Gefangennahme durch ein finsteres, – aber hypermodernes
Kellergewölbe.

Dort bleiben sie an einigen "düsteren" Verliesen stehen, die extrem
vollgepfercht mit Statisten sind.

Auf die Frage,wer diese traurigen Gestalten sind, antwortet der irre,
handamputierte "Möchtegern Weltbeherrscher":

(auf eine Zelle deutend) " … das sind – irgendwelche Leute – die zwar
wissen, wo sie hier sind, es aber garnicht wissen wollen … und die
trinken" und (auf die gegenüber liegende Zelle nickend) "und das
sind welche, die nicht wissen, wo sie sind, es aber gerne wissen wollen …"

Plötzlich ruft ein "Gefangener" aus der ersten Zelle: "Moment, ich weiß
nicht, wo ich bin" … und einer aus der anderen Zelle meint: "Ja, und ich
trinke" …

Sofort beschließt der "finstere, geniale Bösewicht": (Zitat) "ab mit
dem – zuletzt gezeigten "Häftling" – Mann in Zelle Nr. 1, und gebt ihm
sofort etwas zu trinken".

Der daraufhin "umgetopfte" wird noch gefragt,was er denn gern trinken
möchte,und antwortet daraufhin ganz lapidar: " … das will ich garnicht
wissen".

Solche vollkommen absurden Stellen (auch – mit – durch die
"sinnlose" Synchronisation …) können garantiert auch beim
neunzigsten mal noch königlich belustigen und verhindern
gleichzeitig mit, das der geneigte Zuschauer irgendwann die
Aufmerksamkeit verliert, – wenn’s dann mal (hier und da) z.T.
extrem – dh. ganz individuell betrachtet – langweiliger wird.

Fazit: (wer alles schon bereits kennt und wenn der Preis gerade sehr
günstig ist) kaufen, – auch, für die "Vollständigkeit" der Filmsammlung.

Ansonsten erstmal ausleihen, ablachen und hinterher selbst eine mögliche
Kaufentscheidung treffen.

Kauftip, – Ausleihtip !

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

Cheats für Rage

Freitag, 27. Juli 2012

Geht in euer Rage Verzeichnis. Öffnet den Ordner "base".

Danach öffnet ihr die Datei "default.cfg" mit dem Editor und tragt am Ende der Datei folgendes ein:

  • bind "h" "god"
  • bind "j" "give ammo"
  • bind "k" "give cash 9999"
  • bind "l" "noclip"

Hier mit könnt ihr dann mit den angegebenen Tasten folgende Funktionen aufrufen!
Danach haben die
tasten h,j,k,l die entsprechenden wirkungen

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von Kasekinome

das Northville Massaker, – endlich uncut auf DVD

Freitag, 08. Juni 2012

auch bekannt unter folgenden Titeln: "Northville Cemetery Massacre", "Rockerschlacht in Northville", "Freedom R.I.P."

Produktionsort und Herstellungsjahr: USA / 1974 – Regie: William Dear ("Timerider – die Abenteuer des Lyle Swann")

Die "Spirits" sind eine Horde verwegen aussehender Biker. Sie hauen gerne mal auf den Putz, knattert flott durch die Stadt und übers Land, doch im Grunde sind sie für niemanden eine ernsthafte Bedrohung. Sie leben ihr Leben nach den eigenen Vorlieben, was den örtlichen Gesetzeshütern sauer aufstößt. Ständig werden die Rocker mit Kontrollen und kurzen Aufenthalten im Knast drangsaliert.

Chris (David Hyry) ist ein junger Bursche, der zum Freundeskreis der Truppe zählt. Als die Biker außerhalb der Stadt eine Hochzeit feiern, tauchen selbstverständlich wieder die Bullen auf und die Motorradfahrer werden vertrieben. Chris bekommt davon nichts mit, denn er hat sich mit seiner Freundin Lynn (Jan Sisk), in eine in der Nähe stehende Scheune zurückgezogen. Leider taucht der fiese Cop Putnam (Craig Collicott) dort auf, er schlägt Chris bewusstlos und vergewaltigt Lynn. Danach bedroht er das Mädchen erneut, wenn sie ihn verraten würde, brächte er sie und eventuelle Mitwisser zum schweigen.

Es kommt aber noch dicker, denn Putnam redet dem Vater seines Opfers ein, dass sie von den Spirits geschändet worden sei. Aber er könne dabei helfen, die Rocker ihrer gerechten Strafe zuzuführen, abseits der üblichen Dienstwege. Von Schmerz und Hass zerfressen, lässt sich der verzweifelte Vater auf den perversen Polizisten ein. Mit Hilfe weiterer Selbstjustizler, will man die Spirits allesamt über den Haufen ballern …

"Northville Cemetery Massacre" trug in Deutschland früher mal den Titel "das Northville Massaker". Für die neue DVD – Auswertung nutzt man nun "Rockerschlacht in Northville" als Namen, der alte Titel war aber unbestritten zutreffender. Die Fronten sind von Beginn an klar. Die Biker sind zwar wüste Gesellen, doch eigentlich gutmütige Typen, die sich nicht in das Korsett des bürgerlichen Lebens zwängen wollen.

In der Eröffnungsszene hat ein älteres Ehepaar eine Reifenpanne, Opa und Oma verschanzen sich panisch im Auto, als sie die Rocker anrollen sehen. Doch nach kurzem Tanz um den Seniorenschlitten, wechseln die langhaarigen Kettenschwinger den defekten Reifen, schauen sogar nach dem Ölstand des Fahrzeugs. Friedlich donnert man weiter, Opa und Oma sind glücklich.

Die Polizei scheint nur aus reaktionären Irren zu bestehen, für die jeder Biker, Langhaarige und sonst irgendwie nicht in ihr Weltbild passende Mensch, ein bösartiges Subjekt ist, welches mit aller Härte bekämpft werden muss. Allen voran der Vergewaltiger und Mörder Putnam, der vor keiner Straftat zurückschreckt. Zwischen den "guten" und den "bösen", steht ein verzweifelter Vater, der sich recht schnell vom durchgedrehten Fanatiker Putnam, auf die Seite der verblendeten Killer ziehen lässt.

Die Darsteller der "Spirits" sollen laut den zugänglichen Informationen echte Biker gewesen sein, was durchaus nachvollziehbar und glaubwürdig erscheint. Die Burschen kommen sehr authentisch rüber, auch ohne große Schauspielkunst, füllen sie ihre Rollen lebhaft und leidenschaftlich aus. Die gesamte Besetzung spielt ordentlich auf, wobei keiner der Mitwirkenden besonders deutlich aus der Masse ragt. Dazu besteht im Grunde auch keine Notwendigkeit, denn es geht hier nicht primär um Einzelschicksale, Gesellschaftskritik ist das zentrale Thema.

Link zum kompletten Film (englische Tonspur) …

http://www.youtube.com/watch?v=5W2MqaTr0hg

Für sein Erscheinungsjahr, 1974, war dieser Film hier ja eigentlich schon zu spät, um noch von der friedlichen Weltrevolution zu träumen, was auch nur in der Eröffnungsszene deutlich wird: Ein Rentnerpärchen ist mitten in der Einöde des mittleren Westens mit einer Reifenpanne liegengeblieben und der klapprige Gatte schickt sich gerade an, recht ungeschickt den Reifen zu wechseln, als die Spirits angebraust kommen. Der Mann flüchtet ins Innere des Autos und befiehlt seiner Frau, die Scheiben hochzukurbeln. Die Rocker haben den Wagen derweil erreicht, halten an, steigen von ihren Öfen ab und umzingeln das Auto. Sie ziehen Grimassen, drücken ihre bärtigen Gesichter an die Scheiben und tun alles, um das Ehepaar zu verängstigen. Plötzlich jedoch stellt dieses fest, dass ihr Wagen aufgebockt wird. Die Rocker wechseln ihnen den Reifen !

Zum Abschied beugt sich einer der Spirits durch das Beifahrerfenster ins Wageninnere und drückt der entzückten Oma einen dicken Kuss mitten auf den Mund, die sich daraufhin mit verklärtem Blick und um gefühlte 30 Jahre jünger ihrem Ehemann zuwendet. Dann fangen die Titel an zu laufen. Diese Charakterisierung der Rocker durchzieht den ganzen Film. Die Spirits (und auch ihre Genossen aus anderen Gangs) sind zwar ein roher, ungehobelter Haufen, aber absolut harmlos und liebenswert. Ganz anders die Polizei, für sie steht jeder Biker unter Generalverdacht und um einen oder mehrere von ihnen für eine Nacht einzulochen, werden auch schon einmal haltlose Beschuldigungen aufgestellt.

Der Oberschurke des Films ist eben ein Polizist. Ein gewissenloser Faschist, der sich nichts mehr wünscht, als jeden einzelnen der Spirits in die ewigen Jagdgründe zu schicken, und dem zur Erfüllung dieses Wunsches jedes Mittel recht ist. Seine Bösartigkeit wird durch seine Feigheit noch unterstrichen. Gemeinsam mit dem zweifelnden Vater und einem Waffenspezialisten, der sich selbst als Beschützer seiner Mitmenschen und die Spirits wohl als besser auszulöschenden Abschaum ansieht, stellt er sich den Rockern nicht etwa im Kampf entgegen, sondern erschießt sie nur aus dem Hinterhalt (oder im Showdown aus einem Helikopter heraus), ohne dabei selbst in Erscheinung zu treten.

Jeder Schuss ist dabei (so auch in "Wild Bunch", 1969, vom Regisseur Sam Pekinpah) wie eine Explosion, die die nichts ahnenden Spirits förmlich in Fetzen reißt. Wegen dieser, früher allerdings sehr stark gekürzten, Gewaltorgie am Schluß wurde "das Northville Massaker" oft auch direkt mit dem oben genannten Kultwestern verglichen.

Seit April 2010 ist dieser Film nun in Deutschland erstmals komplett ungeschnitten (!) unter dem Titel "Rockerschlacht in Northville" in der Rocker & Biker – Box Vol. 5 von MIG erschienen.

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von EGeraldhuebner

Saints Row The Third Nude Patch

Samstag, 17. März 2012
Hi@All

Hab jetzt schon ne ganze Zeit im Internet geschaut und nichts gefunden. Hier gab es auch leider nichts zu diesem Spiel. Wie schon in der Überschrift zu lesen, such ich nen "guten" Nude Patch zu Saints Row The Third. Nicht, das ich es nötig hätte. ;) Bin ja mittlerweile alt genug, davon "natura" einiges zu sehen und an gelegenheiten mangelt es auch nicht. :whistling: Hehe. Wäre halt nen nettes Gimmick fürs Spiel. Ja, ich will sie nackt sehen. :D Also wer was "schönes" hat, bitte mal hier Posten.

In diesem Sinne :hutab: und viel Spaß beim Zocken, was auch immer… :gamer: :zocken:

MFG Kinski :walklike:

Edit: Den ":D" Smiley mal aus der Überschrift entfernt

Aufgrund der Anfrage hab ich mal zusammengetragen was es ohne Anmeldung frei im Netz dazu gibt:

Achtung: Patches nicht getestet – die sind nicht von uns sondern frei im Netz zugänglich. Leider habe ich auch keine Anleitung dazu. Da es sich angeblich um normale Mods handelt sollten wohl (ohne Texmod) nur die Dateien mit den Originalen ausgetauscht werden -> VORHER BACKUP MACHEN!

Download:
Saints Row The Third Nude Patch

Mehr dazu in unserem Forum im Beitrag von Geili

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